Fritz Berger Stiftung

 

Das Integrationsunternehmen Café-Bistro GLASHAUS hätte ohne die besonderen Möglichkeiten durch die Fritz-Berger-Stiftung nicht realisiert werden können.

Die Stadt und der Landkreis Lörrach wurden von dem verstorbenen Lörracher Bürger Fritz Berger zu gleichen Teilen als Haupterben seines Vermögens eingesetzt.  Um dem von Herrn Fritz Berger vorgegebenen Verwendungszweck gerecht zu werden, gründeten die Stadt und der Landkreis Lörrach die Fritz-Berger-Stiftung  „Sozialstiftung des Landkreises und der Stadt Lörrach“. Die Fritz-Berger-Stiftung verfolgt den Zweck, Hilfe für alte und behinderte Menschen in der Stadt Lörrach und im Landkreis Lörrach zu leisten.

Aus dem Stiftungsvermögen wurde Teileigentum am Gebäude Chesterplatz 8 - 9 in Lörrach erworben. Die Fritz-Berger-Stiftung besitzt nun den Erdgeschossbereich sowie den ersten und zweiten Stock eines Hochhauses mitten in der Innenstadt von Lörrach.

Das Hochhaus ist ein Gebäude im Sanierungskonzept für das ehemalige Hirschen-Areal.

Durch die Sanierung ist der Chesterplatz als Zentrum des neuen innerstädtischen Quartiers entstanden. Der Platz wurde nach der englischen Partnerstadt von Lörrach benannt. Die rote englische Telefonzelle schafft auf dem Platz eine augenscheinliche Verbindung zur Namensgeberin.

Der Teilbesitz  der Fritz-Berger-Stiftung am Hochhaus am Chesterplatz sollte Einrichtungen der Behinderten- und Altenhilfe zur Verfügung gestellt werden mit dem Ziel, an zentraler Stelle ein integratives Modellprojekt zu schaffen. Zweck dieser Einrichtung ist, in der Mitte Lörrachs einen Ort zu schaffen, an dem sich junge und alte, behinderte und nichtbehinderte Menschen begegnen können.

CAFÉ-BISTRO GLASHAUS.

WERKSTATTLADEN PINGUIN.

I-PUNKT. | FREIRAUM.

Für die Entwicklung dieses Modellprojektes hat die Fritz-Berger-Stiftung bereits in der Planungsphase die Lebenshilfe Lörrach e.V. angefragt. Die Lebenshilfe Lörrach e.V. war gerne bereit als Partner für dieses Projekt zur Verfügung zu stehen.

Als zentrales Element wurde die Idee eines Gastronomiebetriebs entwickelt. Nach Untersuchungen der Rahmenbedingungen stellte sich die Umsetzung eines Gastronomiebetriebs in Form eines Integrationsunternehmens als einzige erfolgversprechende Variante heraus. Demzufolge erstellte die Stiftung die Räumlichkeiten für den Gastronomiebetrieb auf zwei Ebenen mit einem Außensitzbereich.

Als weiterer Baustein entschloss sich die Lebenshilfe Lörrach e.V. ihren Werkstattladen in die Innenstadt zu verlegen. Der Werkstattladen PINGUIN bietet Menschen mit einer psychischen Behinderung ein besonderes Arbeitsangebot im Verkauf und zwischenzeitlich auch in der Produktion von verschiedenen Eigenprodukten, die überwiegend im angeschlossenen Werkatelier realisiert werden. Mehr Informationen zu diesem Teil des Projektes finden Sie auf der Homepage der Lebenshilfe Lörrach:

www.lebenshilfe-loerrach.de/pinguin

Im zweiten Stock des Teileigentums der Fritz-Berger-Stiftung betreibt die Fritz-Berger-Stiftung selbst den I-punkt, eine Beratungsstelle für alle Fragen rund um das Alter und das Thema Behinderung. Diese Beratungsstelle ergänzt das Angebot des Pflegestützpunktes, der in denselben Räumen beherbergt ist.  Für Selbsthilfegruppen bietet die Fritz-Berger-Stiftung noch den sogenannten Freiraum an, der kostenlos für Gruppenangebote genutzt werden kann.
Weitere Informationen zur Fritz-Berger-Stiftung erhalten Sie im Internet:

www.fritz-berger-stiftung.de


 
Die Fritz-Berger-Stiftung ist heute nun der Vermieter der Räume des Werkstattladen PINGUIN und des Gastronomiebetriebs Café-Bistro GLASHAUS. Durch die Mieteinnahmen erwirtschaftet die Stiftung die erforderlichen Mittel zum Erhalt der Stiftung.